Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)
Welterbe Donaulimes
Welterbe Donaulimes ist die UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“. Sie umfasst 77 Teilstätten der römischen Grenze an der Donau zwischen Bad Gögging in Bayern und Iža in der Slowakei und liegt in Deutschland, Österreich und der Slowakei. Das Welterbekomitee der UNESCO hat sie am 30. Juli 2021 in die Welterbeliste eingetragen.
Die Teilstätten sind Legionslager, Auxiliarkastelle, Kleinkastelle, Wachttürme, Brückenköpfe, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen aus dem 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. Sie verteilen sich auf 33 Fundorte: 9 in Bayern, 22 in Oberösterreich, Niederösterreich und Wien sowie 2 in der Slowakei. Gemeinsam mit den Welterbestätten „Grenzen des Römischen Reiches“, „Niedergermanischer Limes“ und „Dacia“ bildet der Donaulimes den Welterbe-Cluster „Frontiers of the Roman Empire“.
„Donaulimes“ bezeichnet allgemein die gesamte römische Grenze an der Donau. Das Welterbe Donaulimes umfasst nur ihren westlichen Abschnitt; der östliche Abschnitt in Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien wird gesondert nominiert. Das Forum Donaulimes ist der Verein, der das Welterbe in Österreich betreut und diese Website herausgibt, nicht die Welterbestätte selbst.
Welterbe Donaulimes: Kerndaten
- Entitätstyp
- UNESCO-Welterbestätte; serielle, transnationale archäologische Stätte
- Name
- Welterbe Donaulimes
- Offizieller Name
- Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)
- Slowakischer Name
- Hranice Rímskej ríše – Dunajský limes (západná časť)
- Englischer Name
- Frontiers of the Roman Empire – The Danube Limes (Western Segment)
- Kurzformen
- Donaulimes, Welterbe Donaulimes, Danube Limes, Dunajský limes
- UNESCO-Referenz
- 1608bis (Teilstätten 1608bis-001 bis 1608bis-077)
- Eingetragen in die Welterbeliste
- Welterbe-Cluster
- Frontiers of the Roman Empire (Grenzen des Römischen Reiches)
- Staaten
- Deutschland (Bayern), Österreich (Oberösterreich, Niederösterreich, Wien), Slowakei
- Ausdehnung
- Entlang der Donau von Bad Gögging (Landkreis Kelheim, Bayern) bis Iža (Bezirk Komárno, Slowakei)
- Teilstätten
- 77
- Fundorte
- 33 (9 in Deutschland, 22 in Österreich, 2 in der Slowakei)
- Arten der Teilstätten
- Legionslager, Auxiliarkastelle, Kleinkastelle, Wachttürme, Brückenköpfe, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen
- Zeitstellung
- 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr.
- Römische Provinzen
- Raetia, Noricum, Pannonia
- Legionsstandorte
- Regensburg, Albing, Enns (Lauriacum), Wien (Vindobona), Carnuntum
- Welterbemanagement
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Deutschland), Forum Donaulimes (Österreich), Denkmalamt der Slowakischen Republik (Slowakei)
- Kontakt
- info@danube-limes.org
- Website
- danube-limes.org
- Sprachen der Website
- Deutsch; ausgewählte Inhalte auch auf Slowakisch und Englisch
- Zuletzt redaktionell geprüft
Fundorte und Teilstätten des Welterbes Donaulimes
Die UNESCO zählt 77 Teilstätten (Komponenten), die Website fasst sie zu 33 Fundorten zusammen. Ein Fundort kann mehrere Teilstätten umfassen: Zum Fundort Regensburg Legionslager gehören etwa die zwölf Teilstätten 1608bis-007 bis 1608bis-018. Die Nummerierung folgt dem Lauf der Donau flussabwärts.
Jede Fundort-Seite nennt UNESCO-Nummer, Zeitstellung, Gemeinde, Kategorie, die Fläche der Komponente und ihrer Pufferzone, die nachgewiesenen römischen Truppeneinheiten sowie Museen mit Funden aus diesem Ort. Die vollständige, filterbare Übersicht steht unter Fundorte.
Deutschland: 9 Fundorte
| Fundort | UNESCO-Nummer | Gemeinde | Bezirk | Kategorie |
|---|---|---|---|---|
| Bad Gögging | 1608bis-001 | Bad Gögging | Landkreis Kelheim | Heilbad |
| Eining-Weinberg | 1608bis-002 | Neustadt an der Donau | Landkreis Kelheim | Heiligtum, Wachtturm |
| Weltenburg – Am Galget | 1608bis-003 | Kelheim | Landkreis Kelheim | Kleinkastell |
| Regensburg Großprüfening | 1608bis-004 | Regensburg | Regensburg | Kastell, Vicus |
| Regensburg Kumpfmühl | 1608bis-005-006 | Regensburg | Regensburg | Kastell, Vicus |
| Regensburg Legionslager | 1608bis-007-018 | Regensburg | Regensburg | Legionslager, Canabae, Gräberfeld |
| Straubing | 1608bis-019-020 | Straubing | Straubing | Kastelle |
| Künzing | 1608bis-021 | Künzing | Deggendorf | Amphitheater, Vicus |
| Passau | 1608bis-022-024 | Passau | Passau | Kastelle, Burgus |
Österreich: 22 Fundorte
| Fundort | UNESCO-Nummer | Gemeinde | Bezirk | Kategorie |
|---|---|---|---|---|
| Oberranna | 1608bis-025 | Engelhartszell | Schärding | Kleinkastell |
| Schlögen | 1608bis-026-027 | St. Agatha, Haibach ob der Donau | Grieskirchen, Eferding | Kastell, Vicus |
| Hirschleitengraben | 1608bis-028 | Wilhering | Linz-Land | Wachtturm |
| Linz | 1608bis-029-030 | Linz | Statutarstadt Linz | Befestigung, Siedlung |
| Enns | 1608bis-031-037 | Enns | Linz-Land | Legionslager, Canabae, Gräberstraße, St. Laurenz |
| Albing | 1608bis-038 | St. Pantaleon-Erla | Amstetten | Legionslager |
| Wallsee | 1608bis-039-040 | Wallsee-Sindelburg | Amstetten | Kastell, Kleinkastell |
| Ybbs | 1608bis-041 | Ybbs an der Donau | Melk | Kleinkastell |
| Pöchlarn | 1608bis-042-045 | Pöchlarn | Melk | Kastell, Kastellbad, Vicus |
| Blashausgraben | 1608bis-046 | Schönbühel-Aggsbach | Melk | Wachtturm |
| St. Johann im Mauerthale | 1608bis-047 | Rossatz-Arnsdorf | Krems | Wachtturm |
| Bacharnsdorf | 1608bis-048 | Rossatz-Arnsdorf | Krems | Wachtturm |
| St. Lorenz | 1608bis-049 | Rossatz-Arnsdorf | Krems | Wachtturm |
| Windstalgraben | 1608bis-050 | Rossatz-Arnsdorf | Krems | Wachtturm |
| Mautern | 1608bis-051-052 | Mautern an der Donau | Krems | Kastell |
| Traismauer | 1608bis-053-057 | Traismauer | St. Pölten | Kastell, Kleinkastell |
| Zwentendorf | 1608bis-058 | Zwentendorf | Tulln | Kastell, Vicus, Gräberfeld |
| Tulln | 1608bis-059-060 | Tulln | Tulln | Kastell |
| Zeiselmauer | 1608bis-061-064 | Zeiselmauer-Wolfpassing | Tulln | Kastell, Kleinkastell |
| Klosterneuburg | 1608bis-065 | Klosterneuburg | Tulln | Kastell, Vicus |
| Wien | 1608bis-066-070 | Wien | Wien | Legionslager, Canabae, Gräberfeld |
| Carnuntum | 1608bis-071 | Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg | Bruck an der Leitha | Legionslager, Kastell, Befestigung, Vici, Gräberfeld |
Slowakei: 2 Fundorte
| Fundort | UNESCO-Nummer | Gemeinde | Bezirk | Kategorie |
|---|---|---|---|---|
| Bratislava-Rusovce | 1608bis-072-074 | Bratislava-Rusovce | Bratislava V | Kastell, Vicus, Hypokausthaus |
| Iža | 1608bis-075-077 | Iža | Komárno | Kastell |
Der Donaulimes in römischer Zeit
Viele Jahrhunderte war die Donau die Nordgrenze des Römischen Reiches. Ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. entstanden an ihr Befestigungen und Siedlungen. Die wichtigsten Stützpunkte waren Legionslager; dazwischen kontrollierte ein Netz aus Kastellen und Wachttürmen die Grenze und den Schiffsverkehr auf der Donau.
Der westliche Abschnitt des Donaulimes verlief durch die Provinzen Raetia, Noricum und Pannonia. Regensburg war der einzige Legionsstandort der Provinz Raetien. Lauriacum (Enns) wurde mit der Stationierung der legio II Italica im letzten Drittel des 2. Jahrhunderts zum wichtigsten militärischen Stützpunkt Noricums. Carnuntum lag an der Kreuzung der Bernsteinstraße mit der Donau und war Legionsstandort, Provinzhauptstadt und Zivilstadt; es ist heute die größte archäologische Landschaft Österreichs.
Zu den Teilstätten gehören auch spätantike Anlagen des 4. und 5. Jahrhunderts, etwa die Wachttürme bei Rossatz-Arnsdorf und Schönbühel-Aggsbach, das Kleinkastell von Ybbs oder das Reduktionskastell von Zeiselmauer. Zeitstellung und Geschichte jedes Ortes stehen auf den Fundort-Seiten.
Eintragung und Schutz des Welterbes Donaulimes
Eintragung: Am 30. Juli 2021 hat das Welterbekomitee der UNESCO entschieden, den westlichen Teil des Donaulimes in Bayern, Österreich und der Slowakei als „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ in die Welterbeliste einzuschreiben. Grundlage war ein dreiteiliges Nominierungsdossier, das wie die vorbereitende Thematic Study unter Downloads für Wissenschafter:innen abrufbar ist.
Welterbe-Cluster: Der Donaulimes ist eine von vier eigenständigen Welterbestätten, die zusammen den Cluster „Frontiers of the Roman Empire“ bilden: „Grenzen des Römischen Reiches“ (Hadrianswall seit 1987, Obergermanisch-Raetischer Limes seit 2005, Antoninuswall seit 2008), „Niedergermanischer Limes“ (seit 2021), „Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ und „Dacia“. Der Cluster reicht von der Westküste Schottlands bis Iža in der Slowakei bzw. bis Rumänien.
Schutz: Die Aufnahme in die Welterbeliste ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Der Welterbestatus selbst bietet keinen zusätzlichen Schutz; jeder Staat muss den Erhalt durch nationale Gesetze und ein entsprechendes Management sichern. Die Flächen der Teilstätten und ihrer Pufferzonen stehen auf den jeweiligen Fundort-Seiten.
Das Welterbe Donaulimes besuchen
Entlang der Donau können Reste der römischen Grenzbefestigungen besichtigt werden; teilweise sind sie noch deutlich im Stadtbild zu erkennen. Das wichtigste Anliegen ist dabei immer der Schutz der Welterbestätte.
Museen: Museen von Bayern über Österreich bis in die Slowakei zeigen Funde aus den Teilstätten, darunter die Archäologische Staatssammlung in München, das Gäubodenmuseum in Straubing, das Museum Lauriacum in Enns, das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg und das Museum Kelemantia in Iža. Die Funde selbst sind nicht Teil der Welterbestätte, die als unbewegliches Zeugnis eingetragen ist. Ausgewählte Objekte stellt die Website als Fund Highlights vor.
Rundwege: Die „Donaulimes Welterberunde“ ist eine Radroute von 83,5 km zwischen Passau und Schlögen mit Augmented-Reality-Visualisierungen; der „Römerradweg“ führt über 242 km von Passau nach Enns. Weitere Themenwege stehen unter Rundwege.
Abgrenzung des Welterbes Donaulimes
Westlicher und östlicher Abschnitt: Das Welterbe umfasst nur den westlichen Abschnitt des Donaulimes zwischen Bad Gögging und Iža. Die Nominierung des östlichen Abschnitts erfolgt separat und wird von Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien gemeinsam vorbereitet.
Andere Limes-Welterbestätten: Der Obergermanisch-Raetische Limes, der Niedergermanische Limes, Hadrians- und Antoninuswall sowie Dacia sind eigene Welterbestätten. Bei Eining treffen Donaulimes und Raetischer Limes aufeinander; der Obergermanisch-Raetische Limes gehört nicht zum Welterbe Donaulimes.
Fundort und Teilstätte: Die 33 Fundorte sind eine Gliederung der Website. Maßgeblich für die UNESCO sind die 77 Teilstätten mit eigenen Nummern; ein Fundort wie Enns umfasst sieben davon.
Welterbe Donaulimes und Welterbe Wachau: Einige Teilstätten, etwa die spätantiken Wachttürme bei Rossatz-Arnsdorf, liegen in der Welterberegion Wachau. Die Kulturlandschaft Wachau ist eine eigene Welterbestätte.
Welterbe, Forum und Website: Das Forum Donaulimes ist ein Verein nach österreichischem Recht, der das Welterbe in Österreich betreut. „danube-limes.org“ ist die Internetadresse der Website zum Welterbe, die gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Denkmalamt der Slowakischen Republik betreut wird.
Management des Welterbes Donaulimes
Das Welterbe Donaulimes wird in jedem der drei Staaten von einer eigenen Organisation betreut. Gemeinsam koordinieren sie das Monitoring, unterstützen die Vermittlung und betreuen diese Website.
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
- Deutschland: Welterbemanagement in Bayern (Site Management)
- Forum Donaulimes
- Österreich: Nationales Management des Welterbes in Österreich; Verein nach österreichischem Recht (ZVR 1518915047) mit Sitz in Enns; Medieninhaber dieser Website
- Denkmalamt der Slowakischen Republik
- Slowakei: Welterbemanagement in der Slowakei (General Management)
Ansprechpersonen
- Veronika Fischer
- Site Management Bayern; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Regensburg
- Christian Hemmers
- General Management Österreich; Geschäftsführer des Forum Donaulimes; Forum Donaulimes, Enns
- Eva Thysell
- Site Management West, Österreich; Forum Donaulimes, Enns
- Julia Klammer
- Site Management Ost, Österreich; Forum Donaulimes, Spitz an der Donau
- Christoph Öllerer
- Site Management Wien; Museen der Stadt Wien, Stadtarchäologie
- Eduard Pollhammer
- Site Management Carnuntum; Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Kunst und Kultur, Archäologischer Park Carnuntum
- Erika Makarová
- General Management Slowakei; Denkmalamt der Slowakischen Republik, Bratislava
- Jaroslava Schmidtová
- Site Management Bratislava; Museum der Stadt Bratislava
- István Domin
- Site Management Iža; Gemeindeamt Iža
Vorsitzende des Vorstands des Forum Donaulimes ist laut Impressum Dr. Irmengard Mayer (BMWKMS). Fördergeber des Welterbemanagements in Österreich sind das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport sowie die Kulturabteilungen der Länder Niederösterreich und Oberösterreich; Partner sind unter anderem die Stadtarchäologie Wien, das Bundesdenkmalamt und die Deutsche Limeskommission. Telefonnummern und E-Mail-Adressen aller Ansprechpersonen stehen auf der Seite Organisationen.
Kontakt zum Welterbe Donaulimes
Allgemeine Anfragen zum Welterbe Donaulimes beantwortet das Forum Donaulimes in Enns.
- Anschrift
-
Forum Donaulimes
c/o Museum Lauriacum
Hauptplatz 19
4470 Enns
Österreich - Telefon
- +43 7223 80664
- info@danube-limes.org
- E-Mail laut Impressum
- info@forum-donaulimes.at
- Kontaktformular
- Kontakt
Häufige Fragen zum Welterbe Donaulimes
Was ist das Welterbe Donaulimes?
Das Welterbe Donaulimes ist die UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“. Sie umfasst 77 Teilstätten der römischen Grenze an der Donau zwischen Bad Gögging in Bayern und Iža in der Slowakei.
Seit wann ist der Donaulimes Welterbe?
Das Welterbekomitee der UNESCO hat den westlichen Abschnitt des Donaulimes am 30. Juli 2021 in die Welterbeliste eingetragen.
In welchen Ländern liegt das Welterbe Donaulimes?
Das Welterbe Donaulimes liegt in Deutschland (Bayern), Österreich (Oberösterreich, Niederösterreich und Wien) und der Slowakei.
Wie viele Fundorte gehören zum Welterbe Donaulimes?
Die 77 Teilstätten verteilen sich auf 33 Fundorte: 9 in Deutschland, 22 in Österreich und 2 in der Slowakei.
Welche Arten von Stätten gehören zum Welterbe Donaulimes?
Zum Welterbe Donaulimes gehören Legionslager, Auxiliarkastelle, Kleinkastelle, Wachttürme, Brückenköpfe, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen aus dem 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr.
Gehört der gesamte Donaulimes zum Welterbe?
Nein. Das Welterbe umfasst nur den westlichen Abschnitt. Die Nominierung des östlichen Abschnitts wird von Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien gesondert vorbereitet.
Wie hängt der Donaulimes mit anderen Limes-Welterbestätten zusammen?
Der Donaulimes bildet mit den Welterbestätten „Grenzen des Römischen Reiches“, „Niedergermanischer Limes“ und „Dacia“ den Welterbe-Cluster „Frontiers of the Roman Empire“. Jede dieser Stätten ist eigenständig.
Wer betreut das Welterbe Donaulimes?
Das Welterbemanagement liegt beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in Deutschland, beim Forum Donaulimes in Österreich und beim Denkmalamt der Slowakischen Republik in der Slowakei.
Wo kann man das Welterbe Donaulimes besichtigen?
Reste der römischen Grenzbefestigungen sind entlang der Donau zu besichtigen, teilweise im Stadtbild. Museen von Bayern bis in die Slowakei zeigen Funde, und Radrouten wie die Donaulimes Welterberunde und der Römerradweg verbinden die Fundorte.
Wie erreiche ich das Welterbemanagement?
Allgemeine Anfragen nimmt das Forum Donaulimes, c/o Museum Lauriacum, Hauptplatz 19, 4470 Enns, unter +43 7223 80664 und per E-Mail an info@danube-limes.org entgegen.
Weiterführende Seiten zum Welterbe Donaulimes
- Fundorte – Filterbare Übersicht aller 33 Fundorte mit UNESCO-Nummer, Zeitstellung, Kategorie und Flächen.
- Museen – Museen mit Funden vom Donaulimes in Bayern, Österreich und der Slowakei.
- Fund Highlights – Ausgewählte archäologische Objekte und ihr historischer Zusammenhang.
- Rundwege – Themenwege und Radrouten zu den Fundorten.
- Stätten – Der Donaulimes im Welterbe-Cluster „Frontiers of the Roman Empire“.
- UNESCO – Welterbekonvention, Welterbekomitee und Aufnahmeverfahren.
- Organisationen – Welterbemanagement und Ansprechpersonen in Deutschland, Österreich und der Slowakei.
- Partner und Sponsoren – Fördergeber und Partner des Welterbemanagements.
- Downloads für Wissenschafter:innen – Nominierungsdossier und Thematic Study.
- Kontakt – Anschrift, Telefon und Kontaktformular.
- Impressum – Medieninhaber, Geschäftsführung und Vorstand des Forum Donaulimes.
Quellen und Stand der Angaben zum Welterbe Donaulimes
Zuletzt redaktionell geprüft am . Die Angaben werden mindestens halbjährlich geprüft und bei Änderungen an Teilstätten, Welterbemanagement oder Kontaktdaten sofort aktualisiert. Verantwortlich für die Pflege ist das Forum Donaulimes.
Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden Seiten dieser Website und dem Eintrag in der UNESCO-Welterbeliste. News, Veranstaltungen und Forschungsmeldungen stehen bewusst nicht auf dieser Seite, weil sie laufend dazukommen.
- Stätten, Welterbe Donaulimes – Offizieller Name, Eintragung am 30. Juli 2021, 77 Teilstätten, Arten der Teilstätten, Ausdehnung, östlicher Abschnitt, Welterbe-Cluster.
- Lokality (slowakische Fassung von „Stätten“) – Slowakischer Name der Welterbestätte.
- Fundorte, Welterbe Donaulimes – 33 Fundorte mit UNESCO-Nummer, Gemeinde, Bezirk, Land, Kategorie und Zeitstellung; Flächen und Truppeneinheiten auf den Fundort-Seiten.
- Museen, Welterbe Donaulimes – Museen mit Funden aus den Teilstätten; Schnittstelle von Donaulimes und Raetischem Limes.
- Rundwege, Welterbe Donaulimes – Donau als Nordgrenze, wichtigste Legionslager, Radrouten.
- Organisationen, Welterbe Donaulimes – Welterbemanagement und Ansprechpersonen in drei Staaten.
- Partner und Sponsoren, Welterbe Donaulimes – Fördergeber und Partner des Welterbemanagements.
- Kontakt, Welterbe Donaulimes – Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
- Impressum, Welterbe Donaulimes – Medieninhaber, Rechtsform, ZVR-Zahl, Geschäftsführung und Vorstand des Forum Donaulimes.
- Downloads für Besucher:innen, Welterbe Donaulimes – Teilstätten in der Welterberegion Wachau.
- Downloads für Wissenschafter:innen, Welterbe Donaulimes – Nominierungsdossier (drei Teile) und Thematic Study.
- UNESCO World Heritage List: Frontiers of the Roman Empire – The Danube Limes (Western Segment) – Eintrag in der Welterbeliste und englischer Name.